Tagebuch des Zeltlager´s 2011

Wir freuen uns wieder auf spannende Einträge.

Vorkommando


22.07. - 26.07.

...Text folgt...

Das Zeltlager


Auf dem Weg ins Zeltlager

Ab 13:30 Uhr trafen sich die Stralsunder Teilnehmer vorm Hauptbahnhof und luden das Gepäck in den Kleinbus von der Sportjugend Stralsund, der das Gepäck separat nach Kiel brachte. Nachdem das Gepäck verstaut war wurde es auch Zeit schnell in Zug zu steigen, der wie geplant 14:00 Uhr Richtung Kiel fuhr. Selbst nach zweimaligen Umsteigen kam der Zug um 18:15 Uhr pünktlich in Kiel an und die Kids freuten sich aufs Abendbrot , denn es sollte Pizza geben. Nach einem 15 minütigen Fußmarsch durch Kiel kam man im Vereinsbunker der Kieler Musketiere an. Nur wenig Zeit blieb zum Verschnaufen, denn der Kleinbus der Sportjugend musste ausgeladen werden und die Gepäcke wurden erstmal im Vereinsheim gelagert. Zugleich kam auch der Pizzabote um die Ecke der sich die fünf Stockwerke des Bunkers mit 16 Pizzen hochquälte. Mit gesättigten Kindern wartete man bis die Kieler Teilnehmer nach und nach dazu stießen bis um 21:30 Uhr der Bus kam und in ruhiger Art beladen wurde. Ca 22:15 Uhr war es dann soweit der Bus war beladen, die Kinder stiegen in den Bus und suchten sich ihren Platz, bis auf ein Teilnehmer, der plötzlich doch keine Lust mehr hatte mit uns runter zu fahren. Daraufhin versuchten Mutter, Betreuer und selbst Nino (ist das zweite Jahr dabei) den Jungen zu überreden doch einzusteigen und wie schön so eine Erfahrung ist ohne Mutti in den Urlaub zu fahren und wie viel Spaß man dort hat, aber all das nütze nichts, das Gepäck von dem Jungen wurde wieder ausgeladen und mit 15 Minuten Verspätung ging es dann um 22:45 Uhr los nach Partenstein.

Tag 1: 27.07.

Die Busfahrt war ziemlich ruhig und die Busfahrer hatten irgendwie das Pedal durchs Bodenblech getreten. Eigentlich sollten die Kids den Lagerplatz nicht vor 07:00 Uhr betreten, aber es kam alles anders als geplant und lief ungefähr so ab. 05:55 Uhr Benni der Hauptverantwortliche für den Bus ruft Lars den Chef vom Lager an, der noch tief schlafend im Schlafsack liegt und teilt ihm mit, dass die Kinder doch schon um 06:15 Uhr aufm Platz sein werden. Daraufhin fragt Lars mit dem großen P im Gesicht ob er ihn verarschen will und sprang schnellst möglich auf. Er weckte schon die anderen die zum Vorkommando gehörten. Dann war es soweit, die kamen mit dem Bus ca. 06:20Uhr aufm Platz und somit 40 Minuten früher als geplant. Diese Zeit musste jetzt irgendwie überbrückt werden, weil man nicht früher Brötchen ausm Dorf holen kann. Also wurde die große Ansprache vom Chef Lars mit Unterstützung von Andre mit den Regeln aufm Platz, Verhalten im Dorf und bla bla bla vorgezogen. Nach dem dies erledigt war und kräftig gefrühstückt würde, wurden die Zelte eingeteilt und es entstanden 3 Mädchen und 4 Jungs Zelte die mit mehr oder weniger Mühe eingerichtet worden sind. Bis zum Mittag essen wurde auch Holz fürs Lagerfeuer ausm Wald gezogen und zurecht geschnitten. Nachdem Mittag, es gab Spaghetti Bolognese, ging es auf den Schloßberg, der auf der anderen Seite des Dorfes liegt. Dort wurden ein paar kennen lernen Spiele gespielt , die Spielgruppen fürs Programm eingeteilt, das Dorf von oben betrachtet und die ersten Urlaubsfotos geschossen. Nun ging es runter ins Dorf und den Kindern wurde gezeigt wo welche Geschäfte sind und die Brötchen morgens von der letzten Nachtwache geholt werden müssen. Nachdem die Kids für eine halbe Stunde das Dorf selbst nochmal selbstständig, jedoch mindestens zu dritt, erforscht haben ging es zurück zum Lagerplatz um Abendbrot zu essen. Der Abend klingt dann am wohlig warmen Lagerfeuer bis um 22:00 Uhr mit dem Abendkreis und dem Lied „Gute Nacht Kameraden“ aus. 

Tag 2: 28.07.

Nach der ersten Nacht verlief der erste Morgen ausgesprochen ruhig. Der Küchendienst machte seine Arbeit und wir aßen alle gemütlich Frühstück. Nachdem alles wieder aufgeräumt war ging es runter ins Dorf für SOS-Partenstein. Zu Beginn hatten wir für jede Gruppe ca. 1 ,5 Stunden eingeplant. Naja wie gesagt war es nur geplant. Die eine Gruppe brauchte etwa eine Stunde und Julian benötigte für denselben Weg 2,5 Stunden. Zwischen durch konnten sich die Kinder am Bahnhof ein Eis abholen. Nachdem alle am Endpunkt ankamen gingen wir gemeinsam ins Lager und aßen Mittag. Nach der Stärkung wurde noch einmal aufgeräumt, denn die Kinderhaben sich noch nicht dran gewöhnt, dass Mutti nicht da ist und sie selber für ihren Müll verantwortlich sind.. 15Uhr ging es ins Gelände fürs Bänderspiel. Bis auf einige Kratzer und ein Kaputtes Knie ist nix weiter passiert. Einige von den Kids sind dann nach dem Bänderspiel noch unter die kalte Lagerdusche gesprungen. Um 18Uhr gab es dann auch Abendbrot. Nach dem der Küchendienst fertig war und die Lagerleitung alle Vorbereitungen getroffen hat hieß es „DALLI DALLI“, eine Show mit Fragerunden und Aktionsrunden, welche jeden forderten. Michelle hat uns beigebracht, dass Malta die größte Insel Deutschlands ist und Leandra würde nur kreischen anstatt ihren Lieblingssänger mit Fragen zu durchlöchern. Der Höhepunkt war dann kurz vor Schluss. Pasqual und Nino durften Annalena und Michelle schminken und hatten dabei keine Grenzen gesetzt bekommen. Pasqual war in seinem früheren Leben bestimmt Visagist und Nino ist eher für Fasching zu begeistern. Um 22 Uhr war es wieder Zeit für den Abendkreis. Nach dem Singen gabs dann noch Besuch vom König August von Bartzien den IV. Als dieser wieder verschwand, gingen die Kinder ins Bett und Jenny und Lucas spielten mit der Lagerleitung noch eine Runde Tabu XXL.

Tag 3: 29.07.

Wie jeden Morgen wurden die Kinder um 8Uhr von der letzten Nachtwache, Leandra und Jenny S., geweckt. Es wurde gefrühstückt und anschließend kam „Königin Monika vom Land zwischen den Meeren die Zweite“, um die Kinder auf die Tageskarawane vorzubereiten. In Gruppen ging es dann in den Wald und das Spiel ging los. Nach einer anstrengenden Schlacht wurden sie mit Schnitzel, Kartoffeln und Blumenkohl gestärkt auf den Weg nach Frammersbach ins Schwimmbad geschickt. Leider haben wir schon unterwegs geduscht, somit war der eigentliche Sinn des Besuchs erledigt. Trotzdem hatten die Kinder spaß beim Plantschen und haben die warme Dusche genossen.
Mit dem „Lagerleitertaxi“ wurden dann alle zurück ins Lager gebracht, wo Anke bereits mit dem Abendbrot wartete. Am warmen Lagerfeuer klang der Abend aus und alle schliefen friedlich ein…
…ausser natürlich die Lagerleitung und Lucas Bur., Jenny A., Sophie und Charleen. Diese spielten gemeinsam das Lagerspiel „Es wird Nacht in Partenstein“.

Tag 4: 30.07.

Nach dem allmorgendlichen Ritual wecken, waschen und Morgenkreis, bei dem fleißig „im Frühtau zu Berge“ gesungen wurde. Haben die Kids den Choastag begonnen. Sie mussten sich im Wald verschanzen und ihre Kartefarbe suchen. Mit denen sie dann Pärchen weise auf den Platz kommen durften, um Aufgaben zu erledigen. Es gab dein Posten beim Hochsitz mit Brit und Phil bei denen die Kinder „Formel 1“ Bobby Car den Splittweg runter rasen durften. Dennoch wurde bei Xenia auf der Wiese Wikinger Schach gespielt und menschliche Pyramiden gebaut. Zum Schluss gab es denn noch den Posten bei Michi der unten im Dorf war. Außerdem mussten die Kids noch etliche kleine Aufgaben erledigen, dass das erst um 20:30 Uhr beendet wurde. Dann wurde schnell das Abendbrot verhaftet und nachdem der Küchendienst seine verrichtet hatte, ging es nach dem Abendkreis ins Bett. Was die Kinder nicht wussten war, dass die Nacht sehr kurz werden würde. Es stand nämlich die Nachtkarawane an, die von 2- 3 Uhr lief. Somit war dann auch der Tag zu ende.

Tag 5: 31.07.

Heute ist Sonntag und alle dürfen eine Stunde länger schlafen, um halb zehn wurden dann Kellogs gefrühstückt. Nach dem Frühstück musste der Lagerplatz komplett gereinigt werden. Eine Gruppe durfte die Toiletten säubern, eine den Müll auf dem Platz sammeln, eine war für das Kofferzelt, Aufenthaltszelt und für die Waschstelle zuständig und die letzte Gruppe holte Feuerholz, damit wir wieder genug für unser Lagerfeuer abends haben. Nach 1,5 Stunden war der Platz sauber. Die Kinder konnten dann noch zum Spielplatz gehen oder sich unten auf der Wiese austoben. Nach dem Mittag stand dann die Lagerolympiade auf dem Plan. Diese bestand aus 5 kleinen Spielen. Die Kids hatten beim Blindkick, Gießkannenspiel, Frisbee werfen, Krug schieben und beim Biathlon jede Menge Spaß. Beim Gießkannenspiel und beim Blindkick ging es etwas lauter zu, da einige Kinder die Augen verbunden hatten und nur auf die Zurufe der Anderen hören mussten. Beim Biathlon mussten alle die extra Runde laufen, trotzdem waren die Zeiten sehr unterschiedlich. Beim Frisbee werfen traf gerade mal eine Gruppe und beim Krug schieben waren dafür alle recht gut. Am Abend hieß es „Rettet die Millionen“. Es ging dabei um 10 Euro für jede Gruppe, die aber keine retten konnte. Einige haben nicht mal die erste Runde geschafft. Anschließend spielten die Lagerleiter, die von der ersten Runde an alles auf eine Antwort setzte. Bei der letzten Frage gab es einige Probleme aber sie haben es geschafft. Von den Kids sind die besten gerade mal bis in Runde 7 gekommen. Danach wurde aufgeräumt und kurz nach 22Uhr fand der Abendkreis statt.

Tag 6: 01.08.

Nach dem Morgendlichen „aufstehen-singen-frühstücken“ machten sich alle Kids fertig um sich dann Gruppenweise auf den Weg nach Lohr zum Baden zu machen. Damit dieser Weg (es sind ja immerhin 7km) nicht so langweilig wird, haben wir ihn mit einer Schnitzeljagd ausgeschmückt. Diese endete in der Lohrer Innenstadt, wo es dann auch lecker Sandwiches zur Stärkung gab. Dann ab ins Schwimmbad. Da das Wetter heute endlich mal mitgespielt hat, hatten die Kids auch eine Menge Spaß im Wasser. Da es nach dem Baden noch auf die Lohrer Festwoche ging, haben alle frische- endlich mal angenehm riechende- Klamotten angezogen. In 3er Gruppen konnten dann alle Kids ihr Taschengeld verprassen und Karussell fahren, an der Schießbude schießen, sich einen leckeren Crepe holen oder wozu sie sonst so Lust hatten. Um 18Uhr gab es auf dem Spielplatz nebenan Chilli Con Carne. Danach bekam jedes Kind noch 5 Euro vom Zeltlager um noch ein bisschen Spaß auf der Festwoche zu haben. Um 20Uhr ging es für alle unter 14 Jahren (die Älteren durften noch ein bisschen im Festzelt feiern) mit dem Festwochenbus zurück nach Partenstein und von der Bushaltestelle zu Fuß ins Lager. Noch eine Stunde Freizeit am Lagerfeuer- singen und anschließend völlig kaputt in die Schlafsäcke und ab ins Traumland…

Tag 7: 02.08.

Heute steht das Burgenspiel auf dem Programm, darum ging es nach dem Frühstück direkt in den Wald und die Burgen wurden gebaut. Die Kinder suchten sich dafür eine geeignete Stelle in dem Spielgebiet und mussten dann nur mit dem Material, welches sie im Wald fanden eine möglichst stabile Burg herstellen. Als sie damit fertig waren malte sich jede Gruppe noch eine Fahne, die im Spiel als Schatz diente. Dann gab es auch schon Mittag und der Vormittag war rum. Nachmittags ging es dann wieder in den Wald. Jede Gruppe musste mit den Schätzen (Fahne, Kanne, Wassereimer und Stein) zu ihrer Burg und diese dort verstecken. Jede Gruppe hatte einen Prinz bzw. eine Prinzessin. Bei diesem Spiel müssen sich Kinder gegenseitig die Schätze klauen um möglichst viele Punkte zu erreichen, natürlich können sie auch versuchen den Prinzen bzw. die Prinzessin dazu zu bringen mit ihnen mit zu kommen, denn auch die bringen Punkte. Nach einem gelungenen Start machte sich schnell Unlust breit. Zwischen mehreren kleinen Pausen die die Kinder selbstständig einlegten klauten sie trotzdem wie nichts Gutes. Nach dem Spiel hatten die Kinder dann Zeit, um sich zu duschen oder zu waschen, denn wenn unsere lieben Kleinen nach so einem Spiel aus dem Wald kommen sind sie meist dreckig. Nach dem Abendbrot bekamen wir dann besuch von Thomas Gottschalk, denn es hieß: „Wetten, dass…?!“. Jede Gruppe hatte im Vorfeld 3 Wettvorschläge abgegeben und die Lagerleitung konnte dann entscheiden, welche die beste Wette ist und diese wurde dann auch gespielt. So bewies Anna-Lena, dass sie 15 Schnapsgläser, gefüllt mit Zitronensaft, ohne das Gesicht zu verziehen, innerhalb von einer Minute runter kriegte. Max aus Gruppe 3 schaffte es zwei Scheiben Toast in einer Minute zu verdrücken. Es wurden allerdings nicht alle Wetten geschafft. Pasqual schaffte es leider nicht in einer bestimmten Zeit, 10 Äpfel aus einer Wasserschüssel, mit dem Mund zu fischen. Auch Hendrik musste sich eingestehen, dass er einen Nagel nicht mit 20 Schlägen in ein Stück Holz geschlagen bekommt. Da diese Wetten nicht geschafft wurden, musste Julian dann gleich sein Wetteinsatz einlösen, er duschte mitten auf dem Lagerplatz unter kaltem Wasser und Hendriks Gruppe muss noch den Lagerplatz aufräumen. Natürlich hatte auch die Lagerleitung eine Wette vorbereitet. Die Kinder konnten abstimmen, welcher Lagerleiter es am längsten schafft, einen mit Wasser gefüllten Maßkrug mit ausgestrecktem Arm zu halten. Die Kinder tippten auf Phil, aber Lars war besser und somit hatte die Lagerleitung ihre Wette gewonnen. Natürlich hatten wir auch Prominente zu Gast wie z. B. Bruce Danel oder Silvia Neid. Nachdem Thomas Gottschalk die Show dann beendete, fand der Abendkreis statt und alle Kinder gingen direkt ins Bett.

Tag 8: 03.08.

Die Hälfte des Lagers ist jetzt rum und heute stand die Tageswanderung auf dem Plan, dabei müssen die Kinder eine bestimmte Strecke hinterlegen (selbstverständlich ist die Lagerleitung diese im Vorfeld auch schon gelaufen) und auf dem Weg bekamen sie gegen die Langeweile ein Paar Aufgaben, die sie zusammen lösen oder kreativ sein mussten. Die erste Gruppe lief nach dem Frühstück los und die anderen wurden in 15 Minutenabständen losgeschickt. Unterwegs trafen die Kinder dann auf Posten auf denen sie etwas zu trinken und essen bekamen, aber auch zeigen mussten was sie unterwegs getan haben. So mussten sie am ersten Posten eine Lagerhymne, mit der Melodie von unseren Morgenlied „Im Frühtau zu Berge“ vortragen. Am zweiten Posten sollten sie die Matheaufgaben abgeben die sie Unterwegs gerechnet haben und dann sollten sie noch eine Kette die sie aus Farn geknüpft haben abgeben und bekamen Burger zum Mittag. Der dritte Posten war auch der letzte, der war im Dorf bei der Bahnhofsgaststätte. Dann hatten die Kinder noch Zeit um ein bisschen im Dorf rum zu laufen und ihr Taschengeld zu verprassen. Leider verlief die Wanderung nicht ganz so wie wir uns das gedacht haben die Kinder verliefen sich gleich mehrmals, aber im Wald sieht ja auch alles gleiches aus. Gott sei Dank gibt es Handys und wir konnten die Kinder immer wieder auf den richtigen Weg bringen. Als dann alle wieder auf dem Lagerplatz angekommen waren, wurde der Grill angeschmissen und dann war auch dieser Tag vorbei.

Tag 9: 04.08.

Die Kinder wurden wie jeden Morgen um 8 Uhr geweckt, machten sich fertig und stellten sich auf zum Morgenkreis um zu singen. Danach ab zum Frühstück. Da der Platz EINER MÜLLHALDE glich, wurden dann erstmal Lagerarbeiten gemacht. Das heißt: Feuerholz holen, Zelte aufräumen, den Müll vom Lagerplatz und aus dem Essenszelt sammeln, das Kofferzelt ausräumen, den Platz harken und die Wasch- und Abwaschstelle säubern. Und trotz dieser VIELEN Aufgaben haben die Kinder mit sehr viel Elan ihren Beitrag erfüllt. Nachdem alles sauber und ordentlich war, wurden die ersten Vorbereitungen für den Partensteiner Song Contest (PSC) getätigt. Die Lieder wurden verlost (jede Gruppe bekommt 3 zur Auswahl und darf dann eins abwählen) und dann auf die vorhandenen MP3 Player gespielt. Zur Stärkung gab es Sandwiches und Salate, um sich dann gruppenweise mit Schwimmsachen im Rucksack, auf den Weg ins Freibad nach Frammersbach zu machen. Auf dem Weg nach Frammersbach hatten die Kinder dann die Gelegenheit eine Materialliste zu erstellen, was sie für ihren Auftritt benötigen. Da das Wetter auch mitspielte, verbrachten wir den Tag bis um 18:30 Uhr im Freibad. Mit den Lagerautos wurden dann alle Kinder zurück ins Lager gefahren, wo es dann das so genannte „lachende Gesicht“ (Fischstäbchen, KaPü und Rohkost) gab. Um 20 Uhr startete dann pünktlich zum Bergfest der Disco- Abend. Einige Kinder tanzten, andere saßen am Lagerfeuer und genossen die Musik. Wie jeden Abend sangen wir um 22 Uhr das Gute- Nacht Lied und für die Kinder unter 14 Jahren war es Zeit ins „Bett“ zu gehen. Die etwas älteren saßen noch am Lagerfeuer oder im Essenszelt und unterhielten sich, bis auch sie irgendwann ins Traumland übergingen…

Tag 10: 05.08.

Heute mussten die Kinder schnell aus dem Bett, denn der Tagesausflug stand aufm Plan. Es musste schnell gefrühstückt werden und der Küchendienst musste auch nur den Tisch abräumen, damit wir es pünktlich zum Zug nach Heigenbrücken schafften. In Heigenbrücken angekommen mussten die Kids noch 45 min. Fuß marsch zurücklegen bevor man den Wildpark von Heigenbrücken erreichte. Dort angekommen sahen erst die Kids was auf sie zukam. Es ist einer der größten Hochseilgärten Deutschlands. Erstaunlicherweise wollten fast alle Kinder sich in die Seile hängen, bis auf Anna Lena H., Lucas Bur., die verletzungsbedingt ausfielen und Anna-Lena W. und Sophie die nicht so hoch hinaus wollten. Besonders überrascht haben uns die „ Kleinen“ (Nino, Nick, Kevin, John und Hendrik), die sogar drei Schwierigkeitsstufen bewältigten. Um 14:30 Uhr brachte Lars das Mittag vorbei, diesmal gab es geschmierte Brote, um die Kinder nach der Anstrengung zu stärken. Da das Mittag essen etwas länger dauerte, machte wir uns danach auf den Weg zurück zum Bahnhof von Heigenbrücken. Dort warteten wir dann ca. eine Stunde, die einige zum Erholen nutzen und schliefen. Pünktlich um 17:30 nahmen wir den Zug zurück nach Partenstein. Um 18:30 gab es denn Abendbrot (gefüllte Paprikaschote mit Reis)und der Abend klangt am Lagerfeuer aus.

Tag 11: 06.08.

Heute heißt es Vorbereitung, für den großen Abend. 8Uhr aufstehen und ordentlich Frühstücken. Dann wurde alles vorbereitet für die Vorbereitungen für das 20. Jubiläum des PSC (Partensteiner Song Contest). Jede Gruppe hatte 2 Bühnenbilder Vorzubereiten, außer Gruppe 4, die hatten den Joker und daher 3 Lieder. Einige waren beim Malen und Basteln bei, während die jeweiligen Sänger ihre Texte übten. Halb 1 gab es Mittag und nachdem der Küchendienst fertig war wurde weiter gearbeitet. Nun wurden auch schon Choreografien einstudiert, damit am Abend alles perfekt ist, den jeder wollte natürlich das schönste Bühnenbild haben, die beste Darbietung und dadurch natürlich gewinnen. Ab 14Uhr wurden die Aufnahmen gemacht, da alle nicht direkt live singen. Bis 20:15Uhr musste alles fertig sein, daher gab es viel eile. Viele mussten noch das zweite Bühnenbild machen und andere Gruppen haben sich über die Rollenverteilung nochmal Gedanken gemacht. Alles schien perfekt, doch da passierte es. Die Bühnenbilder waren fertig, die Gruppen erleichtert und es musste nur noch trocknen, da fing es an zu regnen. Alles war klitsch nass und vieles nicht mehr zu gebrauchen. Nun war die Zeit gekommen für den PSC auf der Freilichtbühne in Partenstein. Trotz unbrauchbarer Kulissen boten uns 9 Gruppen super Darbietungen. Es wurde viel gelacht mitgeschaukelt und geklatscht. Wir waren alle der Meinung, das war SPITZE. Bei vielen Liedern wie zum Beispiel „geboren um zu leben“ von Unheilig hat das Publikum bewiesen, wie gut sie singen können. Zudem gab es auch die Traditionelle Laolawelle und alle haben mitgemacht. Bei der Auswertung war es ein Kopf an Kopf rennen doch zum Schluss gewann die Gruppe 1 mit dem Lied „geboren um zu leben“ von Unheilig. Bei dem Lied „Strobo Pop“ von den ATZEN aus Gruppe 4 wurde uns von Ramadan und Pasqual eine Breakdance Show geliefert und bei Gruppe zwei zeigte uns Kevin, was für eine gute menschliche Discokugel er ist. Trotz des schlechten Wetters hat der Abend viel Spaß gemacht und alle waren begeistert. Mit einem Abendkreis unter dem Aufenthaltszelt und dem aufräumen endete dieser Tag und alle gingen gut gelaunt ins Bett.

Tag 12: 07.08.

Da heute Sonntag war, durften die Kinder etwas Länger schlafen und wurden erst um 9 Uhr geweckt. Um 9.30Uhr gab es dann wie jeden Sonntag Kellog`s mit Milch zum Frühstück. Da das Abendprogramm „Mann-O-Mann“ auf dem Programm stand, wurden 9 Jungs (Milan, Janosz, Christopher, Lucas B., Lucas Bu., Julian, Pasqual, Nick und Axel) und 1 Mädchen (Gjeva) zu den LLvD gerufen. Gjeva sollte sich darauf einstellen, das sie das Mädchen ist, was von den Jungs im Spiel angebaggert werden soll. Die Jungs sollten sich auf 5 Runden, die aus dem Satz „Ich bin ein toller Typ, weil…“, aus einem Showact/Singen, Gjeva anbaggern, einer Fragerunde und Strippen bestand, vorbereiten. Zwischendurch stand natürlich noch ein Tagesprogramm auf dem Plan: Verwundeten 1+2, wo sich 2 Gruppen im Wald verstecken und die „Verwundeten“ sind und die anderen 2 Gruppen suchen. Wer am meisten „Verwundete“ ins Lager zurück bringt gewinnt das Spiel. Zum Mittag gab es Hühnerfrikassee mit Reis. Und zwischendurch, zur Stärkung ein stück Kuchen. Da der Lagerplatz mal wieder aussah, als hätte eine Bombe eingeschlagen, waren dann auch noch Lagerarbeiten zu tun. Die Kinder holten Holz aus dem Wald und sägten es zurecht, sammelten den Müll ein, säuberten die Dixis, räumten das Kofferzelt und auch das Essenszelt auf und was noch so anstand. Nach dem Abendbrot öffnete die Kantine, um mit Süßigkeiten zum Spiel bereit zu sein. Das Spiel war Spannend, jede Runde flog einer der Jungs raus und wurde von den „Limited Girls“ (Michi, Brit und Xenia) mit einer Schüssel Wasser übergossen. Zum Schluss standen noch 3 Jungs (Julian, Milan und Axel) auf der Bühne. Den 3. Platz hat Milan mit 7 Stimmen gemacht, den 2. Platz besetzte Julian, mit 8 Stimmen und gewonnen hat Axel mit 15 Stimmen. Nach dem Abendkreis gingen die Kleineren ins Bett und die Größeren spielten noch ein Spiel mit der Lagerleitung, bis sie schließlich auch müde wurden und ins Bett gingen…

Tag 13: 08.08.

Im Frühtau zu Berge wir ziehen farlarar...
Nach dem die Kinder das Frühstück verzehrt und die Badesachen eingepackt haben, wurde erstmal die Schatzsuche nach Frammersbach gespielt. Da fand die letzte große Kinderwasch Aktion statt. Vorher durften aber die Kinder bei mäßigen Wetter sich im Wasser austoben. Eigentlich sollte noch die Schwimmolympiade stattfinden, aber da es ziemlich frisch war und die Kinder ziemlich schnell blaue Lippen hatten, mussten wir es absagen. Dafür sind wir früher runter ins Dorf um Proviant für die Rückfahrt zu kaufen. Zu guter letzt haben wir die Kinder mit den Lagerautos zurück gefahren. Das Abendbrot hatte wie immer allen geschmeckt und der Abend klang am Lagerfeuer oder auf dem Spielplatz aus.

Tag 14: 09.08.

Heute ist der letzte Tag und die Kinder durften gestern schon einen Wunsch äußern welches Spiel sie am Vormittag gerne spielen möchten. So stand dann das Bänderspiel auf dem Programm. Außer Marina, die sich die Bänder am Fußgelenk gedehnt hatte gab es keine weiteren Zwischenfälle. Nach dem Mittagessen wurden dann die Koffer gepackt und Zelte so aufgeräumt, dass nur noch das Nötigste für die Abreise da ist. Eigentlich wollten wir viel mehr schaffen (Lagerplatz aufräumen, Waschstelle abplanen, Duschzelt abbauen usw.) aber leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Nachdem das Unwetter vorüber war, konnten die Kinder dann noch einmal kurz ins Dorf und sich Verpflegung für die Fahrt kaufen. Das letzte Abendprogramm war dann die Michi-Show in der Michi die Kinder über alles ausfragte, wie z.B. welches Spiel am besten war, wie das Essen geschmeckt hatte und ganze wichtig welche Liebespaare entstanden …. Zwischen den Fragerunden machte Lars dann die Auswertung von den Gruppenspielen, Milans Gruppe hat dieses Jahr gewonnen. Die Zeltwertung wurde bekannt gegeben und der Lagerleiter des Jahres wurde gewählt, eigentlich hätten wir die Wahl nicht machen müssen, da sowieso fest stand, dass Phil gewinnt. Jeder bekam dann noch eine Cola und nach dem Abendkreis mussten alle ins Bett, denn am Abreisetag wird früh aufgestanden.

Die Lagerleiter machten dann noch ihre letzte Besprechung. Und diese hat es immer in sich. Der verstrichene und der nächste Tag musste besprohen, dann die lange "Auskotzrunde" musste überstanden werden. Als dann alles geplant und von der Seele geredet wurde, war es auch schon 3.oo Uhr Nachts...

Tag 15: 10.08.

... 5.oo Uhr morgens standen dann die Lagerleiter wieder auf evil, es war eine kurze Nacht.
Mit unterstützung einiger Kinder, die dann auch um 5.oo Uhr geweckt wurden, begannen wir die Zelt über den Schlafenden Kindern abzubauen. Im freien auf Aufwachen ist auch mal schön. Als dann alle Zelte verpckt, die Koffer sortiert und verstaut, gefrühstückt, Aufenhalt- und Kofferzelt abgebaut und das Stroh zusammen getragen wurden, konnte das Abschiedsfoto gemacht werden. Dann ging die Reise zurück in die Zivilisation.

Anke, André, Lars, Phil und Eric winkten dann traurig dem Bus hinter her...

 

Nachkommando


10.08. - 11.08.

Als der Bus außer Sicht war, trotteten die Zurückgeblieben zurück zum Lagerplatz.
Das aufräumen began. Mit müden Augen und 2 Stunden schlaf im Körper, wurde der Lagerplatz aufgeräumt und alle Vorkehrungen für die Abreise getroffen. Am Abend gab es noch ein Abschiedsessen mit Bekannten beim Griechen. So war dann um 22.oo Uhr Schicht im Schacht und das Team begab sich zur letzten Nachtruhe ins Zelt.

Denn gegen 8.oo Uhr in der Früh klingelt dann schon wieder der Wecker.  Mit müden aber auch traurigen Augen saßen wir am Frühstückstisch und nahmen zusammen das letzte Frühstück zu uns. Schlafzelt und der kleine Rest wurden abgebaut, die Küche eingeräumt, die Autos beladen und das Abschiedsfoto gemacht. Mit ein wenig Wehmut fuhren dann die drei Autos vom Lagerplatz in Richtung Heimat.

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